Tischtennis Verein in Bonn Poppelsdorf
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1. Herren vorzeitig Meister

Im Nachholspiel gegen den Tabellenletzten aus Duisdorf wollte man die vorzeitige Meisterschaft sichern. Das sich dies trotz „Erster gegen Letzten“ als ein ordentliches Stück Arbeit erwies, zeigten die Punktgewinne der Duisdorfer aus den letzten Spielen. Auch die Tatsache, dass Stephan Scholz und kurzfristig Steffen Kunz ausfielen, deutete auf einen engen Fight. Mit Chris Lück und Michael Spormann ergänzten „erfahrene“ Spieler die Mannschaft.

In den Doppeln mussten sich Grüger/Meier in den ersten beiden Sätzen (1-1) mühen, ehe die Sätze 3 und 4 klar gewonnen wurden. Das Doppel Volk/Spormann boten starke Gegenwehr, musste aber in vier Sätzen gratulieren. Kemski/Lück als Doppel 3 konnten in den ersten Sätzen ihren Rhythmus nicht finden und verloren; dann änderten sie das Spielsystem und retteten den zweiten Spielpunkt im Entscheidungssatz.
An der Spitze gewann Tom Grüger in drei knappen Sätzen und auch Markus Volk hatte bei 2-1 Sätzen Matchbölle, ehe er im fünften Satz unglücklich verlor. In der Mitte kämpfte Marcus Meier die Nr. 4 der Duisdorfer nieder; Ulli Kemski kassierte im ersten Satz ein 3-11 Klatsche, nahm aber dann den Kampf an. Nach dem Gewinn der nächsten beiden Sätze und dem Verlust des 4. Satzes konnte er sich  im 5. Satz durchsetzen. Auch Chris Lück rang seinen Gegner – erneut in fünf Sätzen – nieder, so dass – nach einer Niederlage von Michael Spormann – ein komfortabler 6-3 Vorsprung zu Buche stand. Aber die Gegenwehr der Duisdorfer war nicht erloschen. Tom und Markus mussten beide über fünf Sätze gehen, um den 8-3 Zwischenstand herzustellen. In der Mitte konnten aber weder Marcus noch Ulli punkten und der Vorsprung schmolz auf 8-5.
Und wieder zeigte Chris – als Man of the match – seine Fighterqualitäten. Nach knappen Spielverlauf und einem 8-8 Zwischenstand in Satz 5 machte er den neunten „Championship“-Punkt.

Ein ausgesprochen enges Spiel, da auch bereits das letzte Einzel verloren war. Sechs von sieben Spielen über fünf Sätze gingen an „die Meister“. Auch die faire Anmerkung und Gratulation des Gegners, dass dies evtl. genau der Unterschied zwischen oben und unten ist, muss man anerkennen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Duisdorfer im Endspurt für ihren Kampf belohnt werden.

Entsprechend entspannt kann man den beiden letzten Spielen in der Bezirksklasse entgegensehen. Bei vier Punkten Vorsprung und dem besseren Spielverhältnis ist die Meisterschaft entschieden.

Nun möchte man gerne in der Bezirksliga bestehen und geht auf die Suche nach Verstärkungen.