Auch die zweite Mannschaft des CTTF hat sich mit einer sicheren Platzierung aus der Saison 2015/16 verabschiedet.
Nachdem es zwischenzeitlich recht knapp aussah, haben zwei Siege aus den letzten drei Spielen sogar noch zu einem Mittelfeldplatzierung geführt. Ein Sieg gegen Pech, eine erwartete Niederlage in Fritzdorf und zum Saisonabschluss ein Sieg gegen nocheinmal Fritzdorf, diesmal allerdings nicht die starke 3. Mannschaft, sondern deren Fünfte. So beendet die 2. Mannschaft die Saison mit 14:26 Punkten auf einem erfreulichen 7. Rang. Angesichts der Abgänge vor Saisonbeginn und dem erwarteten Abstiegskampf kann man mit dieser Leistung durchaus zufrieden sein, wenngleich in dem einen oder anderen Spiel auch noch etwas mehr drin war.

Einen ganz überragenden Spieler konnte man in der Rückrunde nicht ausmachen, aber alle trugen etwas zu den nötigen Punkten bei. Im vorderen Paarkreuz können nach einigen starken Leistungen Chris Lück, Michael Spormann und auch Steffen Kunz eine fast ausgeglichene Bilanz vorweisen. In der Mitte spielte Peter Brachinger sogar leicht positiv. Unter ihren Möglichkeiten blieben Karl Heinz Stein und Andreas Mertens, die im nächsten Jahr natürlich wieder angreifen werden. Leicht positiv spielte Daniel Klinkert, leicht negativ Wolfgang Hudec und besonders erfreulich war die Heimkehr von Michael Dinter, der seit Mitte der Rückrunde auch gleich eine positive Bilanz hinten vorweisen kann. Das beste CTTF-Doppel der Rückrunde stellten Kunz/Mertens.

Welches Fazit lässt sich ziehen? Nach ein paar Querelen im Laufe der Saison hat sich die Zweite wieder gut zusammen gerauft, was sich in den letzten Saisonspielen bei Speis und Trank zeigte. Alle zogen wieder an einem Strang und das war auch nötig, um dieses Saisonergebnis zu erzielen. Insgesamt kann man stolz sein auf diese Leistung. Freuen wir uns auf die nächste Saison!

Hatte man im Hinspiel die Friesdorfer noch mit 9-4 überrascht und überrannt, wurde das Rückspiel zu einem „Freundschaftskampf“, in dem dennoch der eine oder andere fightete.
Wie so oft gelang ein 2-1 Start mit den Siegen von Grüger/Meier und Scholz/Sicks bei der Niederlage von Bohlen/Kemski. Peter Bohlen schlug den in der Rückrunde stark auftrumpfende Klauss Siebert in fünf Sätzen, wobei er mehrfach hohe Führungen zu Niederlagen umwandelte. Tom befand sich dafür bereits im Saisonausklangsmodus und verlor gegen Rome. In der Mitte war Scholle nicht bereit, sich über Rotationen und Returns von Noppen geistig und körperlich Gedanken zu machen und Ulli Kemski zeigte ein ansprechende Leistung, die aber auch nicht mehr als zu einem Satzgewinn gegen Schall genügte. Marcus Meier konnte gegen Tillmann seinen Hinrundensieg nicht wiederholen, so dass erst Kai Sicks mit taktisch breit gestreuten Netz- und Kantenbällen – ua zum 15-13 Matchgewinn in Satz 5 – wieder einen Punkt einfuhr.
Peter erkämpfte den zwischenzeitlichen 5-5 Spielstand in fünf knappen Sätzen gegen Rome, ehe Tom im Urlaubsmodus gegen Siebert verlor. Scholle polierte seine Lebensbilanz gegen Schall (eher über das Alter als die Spielkunst) mit einem Sieg auf. Ulli bestätigte dann Scholle’s und das eigene Unverständnis im Umgang mit gegnerischen Noppen. Nach zwei klaren Satzverlusten, stellt er zumindest sein Spiel um, in dem er es „einstellte“. Diese Niveauverringerung führte postwendend zum (Teil)-Erfolg und fast wäre sogar Durchgang 5 möglich gewesen.

Da auch Kai und Marcus den langen Samstagabend nicht unnötig verlängern wollte, gratulierte man in netter Atmosphäre dann den Friesdorfern zum Sieg.

Eine lange, aber erfolgreiche Saison fand dann im „Vapiano“ den Ausklang. Trainingslager und individuelle Einzeltrainings wurden besprochen, aber verworfen…

Drei Spieltage vor Saisonende stand die 1. Mannschaft mit drei Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 10 da. Mit Bergheim, Seelscheid und am Ende Friesdorf traf man auf Gegner, denen man in der Hinrunde 5 (!) Punkte abknöpfen konnte.
Und der erste dieser Gegner hieß Bergheim 2, die genau Relegationsplatz 10 inne hatten.

Es gelang ein fast perfekter Traumstart, da man mit 2-1 in den Doppeln in Führung ging. Grüger/Meier und Scholz/Sicks gewannen bei einer 5-Satz-Niederlage von Bohlen/Kemski. Im Anschluss gewann Peter Bohlen mit 3-1 gegen Reuter und parallel ließ sich Tom Grüger von hohen Satzrückständen nicht beeindrucken. Ob 2-8 oder 3-7; in der „Crunchtime“ war Tom da und gewann mit 3-0 Sätzen gegen „Scheddy“ Schedletzky. Im mittleren Paarkreuz gelangen Scholle und Ulli Kemski zwei knappe 5-Satzerfolge – jeweils mit Siegen in der Verlängerung -. Scholle feierte seinen (gefühlt?!) ersten Sieg gegen Oliver Hehl und Ulli konnte sein „Alleinstellungsmerkmal: den muss ich schlagen“ bestätigen… Mit 6-1 gab man den Bergheimern erst einmal eine Denksportaufgabe…
Im unteren Paarkreuz verloren Kai Sicks und Marcus Meier gegen gute Gegner (Wielpütz und Herber), so dass es zur „Halbzeit“ 6-3 stand. Die Bergheimer gaben sich aber nicht geschlagen und Scheddy fertigte Peter Bohlen in drei klaren Sätzen ab. Dafür erwischte Tom einen Sahnetag und schlug Achim Reuter in vier Sätzen. Nachdem Scholle den achten Punkt mit einem Erfolg gegen Rolfs gelang, war das Unentschieden gesichert und der Abstand zu Bergheim gewahrt.
Leider konnte weder Ulli (1-3 gegen Hehl) noch Kai oder Marcus einen Überraschungscoup landen. Und auch das Schlussdoppel ging trotz großem Kampf von Tom und Marcus knapp verloren (10-12, 15-13, 11-13, 10-12).

Zwar hatte man trotz 8-4 Führung letztendlich nur einen Punkt ergattert, aber dies war bereits der theoretische Klassenerhalt, da Bergheim in den letzten beiden Spielen ua gegen den Rückrundenmeister Biesfeld antreten musste.

So empfing man dann in der Folgewoche schon recht entspannt die Seelscheider Zweitvertretung, gegen die man in der Hinrunde den ersten Sieg landen konnte.
Auch hier startete man – wie gegen Bergheim mit 2-1 in den Doppeln, wobei erneut Bohlen/Kemski ihren Sammlung an 5-Satz-Niederlagen erweiterten denn. Bemerkenswert an dieser Niederlage war das Unvermögen von Ulli, den Ball nach des Gegeners Aufsschlag auf die recht große grüne Platte zurückzubefördern… und dennoch reichte es zu fünf Sätzen…
Peter, Tom und Scholle erhöhten schnell auf eine 5-1 Führung und auch Ulli wäre fast erneut ein kanpper Sieg gelungen. Nach Abwehr von vier Matchbällen im 4. Satz bei 6-10 wendete er den Satz und hatte im 5. Satz sogar noch zwei Matchbälle. Leider fehlte diesmal das Glück des „Zähen“. Da auch Marcus sowie Kai (knapp im fünften Satz zu 9) verloren, stand es am ende des ersten Durchganges 5-4.
Im oberen Paarkreuz kämpfte Peter gegen sich und die Noppen des Gegners. Nach klaren ersten Sätzen verlor er im drittten Satz den Faden und konnte erst im fünften Satz beim Stand von 3-5 das Blatt wenden. Tom „zertrümmerte“ seinen Angstgegner Norbert Büth in fünf Sätzen, wobei der Begriff „Spielaufbau“ hier keine Bewandtnis hatte. Nach drei weiteren Niederlagen in Folge musste Marcus sich gegen einen spielerisch stärkeren Gegner erwehren. Einem ersten Satzrückstand folgte dann die 2-1 Führung, um letztlich im Entscheidungssatz mit 12-10 einen verdienten Punkt einzufahren. Erneut führte man mit 8-7, aber das Glück der Hinserie, manches Schlussdoppel zu gewinnen, fand auch diesmal nicht statt.
Trotzdem hatte man mit dem erneuten Unentschieden den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft und musste nicht auf die (erwartete) Botschaft der Niederlage Bergheims warten.

 

Nach 3,5 Stunden Spielzeit und dies teilweise an drei Platten parallel stand man um 23 Uhr mit leeren Händen und ohne Punkte da. Die 7-9 Niederlage tat einerseits weh, zeigt aber auch die Moral der Truppe. Dies unterstreicht nachfolgende Spielanalyse des Kapitäns vom Folgetag:

Moin Jungs,wir haben gestern gegen meist hochmotivierte und in Bestbesetzung spielende Leverkusener eine super Mannschaftleistung gezeigt und trotz klarer Außenseiterrolle fast noch ein Punkt nach Poppelsdorf entführt. Finde ich super und zeigt, wo wir in der Klasse mitspielen können. Dass wir dies sogar ohne Scholle fast geschafft hätten, unterstreicht unsere Leistung m.E. umso mehr. Ein großen Dank von mir nochmal an Chris für den sehr kurzfristigen Einsatz, der ja sogar fast mit einem Einzelsieg belohnt worden wäre.
Wenn man sich mal die TTR Punkte ansieht, hätte dies eigentlich eine ganz klare Sache für Leverkusen werden müssen –
Oben: Schüller (1750), Koca (1682) vs. Peter (1791), Tom (1706), da waren wir mit einem 3:1 mehr als gut bedient, zumal meine beiden Spiele im 5. Satz Verlängerung bzw. 11:9 auch genauso gut hätten weggehen können.
Mitte: Kalcker (1656), Riemer (1645) vs Ulli (1568), Kai (1528), Auch wenn Ullis und Kais Spielstärke jeweils deutlich höher liegt als die Punkte vermuten lassen, so war hier eigentlich nicht abzusehen, dass wir überhaupt Punkten. Ulli fehlte im 4. Satz leider das Quentchen Glück, das ich oben in beiden Spielen hatte. Kai, super spielerische und taktische Leistung und verdienter Punkt gegen einen etwas ratlos und unmotiviert wirkenden Kalcker, der nicht in sein Spiel fand.
Unter: Hofmann (1654), Stefes (1606) vs Marcus (1559), Chris (1471) – auch hier eigentlich keine Punkte zu erwarten, auch wenn Marcus und Chris ebenfalls stärker spielen als die TTR-Werte vorgeben. Sehr starke auch kämpferische Leistung von Marcus, die mit zwei Siegen belohnt wurde und auch Chris war knapp dran was die Leistung aufgrund des Trainingsdefizits umso mehr unterstreicht.

Auch unter dem Rückblick auf das Hinspiel – Leverkusen damals ohne seine Nummer 2 (Soner Koca) und wir komplett was zu einem 8:8 (Doppel 3:1, Oben 1:3, Mitte 2:2 Unten 2:2) mit erfolgreichem Schlussdoppel gereicht hatte – haben wir gestern als Team eine m.E. sogar noch bessere Leistung als im Hinspiel gezeigt.

Jetzt ist ja erstmal Pause aber ich freue mich schon auf die nächsten 3 Spiele, aus denen wir in der Hinserie 5 Punkte geholt haben – ich denke dass wir mit der jetzigen Performance ähnlich punkten können.

Aktuell spitzt sich die Lage weiter zu, da durch den Rückzug von Waldbröhl der Rückstand zu Bergheim schrumpfte und nur noch drei Punkte beträgt.

Am Freitag gab mit Phoenix Biesfeld der „Meister“ der Rückrunde seine Visitenkarte ab. Die Biesfelder haben sich an der Spitze mit zwei Verbandsligaspielern verstärkt und marschieren entsprechend durch. Auch mit zwei Ersatzspielern für die (ehemalige Hinrunden-Nr. 1 und 3) boten Sie eine starke Mannschaft auf.
Umso überraschender war dann die 2-1 Führung nach den Doppeln, wobei Grüger/Meier zwar verloren, aber Bohlen/Kemski das Spitzendoppel knackten und Scholz/Sicks sich in fünf Sätzen durchbissen.
Danach setzte es erst einmal fünf Niederlagen, wobei Tom Grüger gegen die Nr. 1 der Gäste, Hamböker, über 5 Sätze ging. Im letzten Satz summierten sich dann leider ein paar Fehler zu der Niederlage. Ebenfalls im fünften Satz zu 9 verlor Kai Sicks, ehe Marcus Maier den zweiten Punkt erkämpfte.
Peter Bohlen war dann im Spitzeneinzel chancenlos, während Tom gegen Boczkowski und Stephan Scholz gegen die Nr. 3 der Gäste siegten. Im Anschluss ließen die Gäste aber nichts mehr anbrennen, auch wenn Kai Sicks sich erneut in 5 Sätzen wehrte.

Weiter hat man vier Punkte Vorsprung auf Bergheim (Platz 10), aber St. Augustin überrascht mit Siegen und rückt punktgleich an Bergheim heran.